Frage: Wie will ich leben? Wie wollen wir leben?
Gibt es eine Politik die den Mut hat zu sagen um was es wirklich geht? Hier schreibe ich was mir im Moment als Weltbürgerin durch den Kopf geht:

1. Umstrukturierung der Gesellschaft. Viele Berufe wird es schon in naher Zukunft in den Industrienationen nicht mehr geben. Es wird auch neue Berufe geben. Vielleicht mehr Berufungen. Grundeinkommen für Alle?

1. Klimawandel
Gerade jetzt wird deutlich wie Harvey, Irma und Jose von der Erwärmung der Meere eingeladen werden.
Die Abholzung der Urwälder muss sofort gestoppt werden. Böden dürfen nicht mehr verdichtet werden durch konventionelle Land-wirtschaft. (Laut Wilfried Bommert, Institut für Welternährung braucht es 500 Generationen um den Boden wieder zu regenerieren.) Fleisch ist kein Grundnahrungsmittel. Auf Fleisch muss eine Steuer erhoben werden.
Die Politik der erneuerbaren Energien ist der Flop des Jahr-hunderts. Massenhaft Windräder ohne Speicherkapazitäten?
Jedes mal wenn zu wenig Wind bläst, muss Kohlekraft hochgefahren werden.
Sparlampen und E-Autos? Für Batterien braucht es seltene Erden aus Afrika. Ressourcen sind endlich - Ein Wirtschaftswachstum das auf Ausbeutung der Ressourcen basiert, ist verheerend.

1. Migration. Afrika - Klimawandel - Neokolonialismus. Unser Nochwohlstand basiert auf der Armut dieser Völker. Sich und die Menschen dort abzuschotten, ist die schlimmste Variante, sei es sie in der Wüste verdursten zu lassen oder sie in die KZ-Gefäng-nisse nach Libyen zurückzuschieben.
Die weltweiten Militärausgaben müssten dazu dienen die Kreati-vität der Afrikaner und der vom Klimawandel Betroffenen zu unterstützen, diese Völker entsprechend zu fördern und sie auszubilden. Sie sollten ihre selbsthergestellten Güter ohne Zölle in die Industrienationen/EU exportieren, und gleichzeitig die Einfuhr-zölle nach Afrika selbst bestimmen können.

1. Bildung auf der ganzen Welt für eine Zukunft nach vorne.
Herzensgüte, Kreativität, Begeisterung und Verantwortung fördern. Bewusstsein erweitern.
Bewusstsein ist wie ein Eisberg. Handlung die Spitze des Eisbergs. Sie kann vom Eisberg nicht getrennt werden .

Das Bewusstsein der Unmöglichkeit ist der Beginn aller Möglich-keiten. Sri Aurobindo

 

 

 

TIPP: EIN NEUER GEDICHTBAND

Der Lyrikband von Gabriele Maria Friederichs „Jedes Wort lebt“ ist im Deutschen Lyrik Verlag, Aachen 2017 erschienen,
ISBN: 978-3- 8422-4491- 7, 56 Seiten 12,80 EUR

Jedes Wort lebt

Höre es, immer neu,
mit verwandeltem Ohr.

Verstehe es, immer neu,
mit verwandeltem Geist.

Liebe es, immer neu,
mit verwandeltem Herzen.

Trage es weiter, immer neu,
mit verwandeltem Sein.

Dieses Gedicht von Gabriele Maria Friederichs begleitet
mich schon lange. Es ist nach einem Vortrag von Willigis
Jäger entstanden, in dem er wiederholt gleiche Worte
mit einer ihm eigenen Herzenspräsenz vorgetragen hat.
Jetzt trägt ihr kürzlich erschienener Gedichtband diesen
Titel. Die Poesie von Gabriele Maria Friederichs berührt.
Sie ist erlebt. Dadurch lebt jedes Wort wirklich.
Ergänzend zu den Worten sind die kostbaren Bilder von
Antje Bleck mehr als Illustration. Es sind Kleinodien.

 

 

TIPP: SYMPOSIUM HEILEN 2016

25. – 27. November 2016
Die innere Heilerin, den inneren Heiler entdecken
Leitung: Beatrice Grimm

Bernadette Rebienot, Bwitti Tradition, Gabun, Afrika
Vortrag: Angst und Heilung
Herzlichen Dank Isabelle Baumgartner für die Übersetzung
https://www.youtube.com/watch?v=VlHvHai-o1E

Moetu Taiha, Neuseeland, Maori, Tuhoe Älteste

Vortrag: Was ist eigentlich Trauma? Was ist Schmerz? Wer bin ich?
Herzlichen Dank Sabrina Nordt für die Übersetzung
https://www.youtube.com/watch?v=uL3zMBDWOxI

Alev Aliye Kowalzik, Heilmusikerin aus dem universellen Sufismus
Vortrag: Der Raum des Mitgefühls
https://www.youtube.com/watch?v=dWPqSk6O-ZA

 

 

TIPP: MEDITATION

Eine Minute: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tfetFVePqWo

 

Damit jemand echtes Mitgefühl für andere entwickeln kann, muss er zuerst ein Fundament haben, auf dem er Mitgefühl kultivieren kann. Dieses Fundament ist die Fähigkeit, sich mit den eigenen Gefühlen zu verbinden und sich um sein eigenes Wohlergehen zu kümmern...Fürsorge für andere bedarf Fürsorge für einen selbst.
Der 14. Dalai Lama


TIPP: FILME

Ein Roadmovie zum fernsten aller Ziele, dem Glück.
Das lange Zeit abgeschottete Land Bhutan will sich der Welt öffnen, ohne dem Materialismus zu erliegen. Es will sich modernisieren, ohne seine Seele zu verkaufen. Maßstab für die Entwicklung ist das Bruttonationalglück.

In einem weltweit einzigartigen Projekt sind Beamte und Beamtinnen des Ministeriums für Glück acht Monate lang unterwegs, um mit dicken Fragebögen das Glück im Land zu ermitteln.

Harald Friedl, Filmemacher, Schriftsteller und Musiker, zeigte 2006 seine dokumentarische Zeitreise AUS DER ZEIT in den Kinos. Sein neuer Kinofilm WHAT HAPPINESS IS gibt Einblick in ein Land, das für Filmaufnahmen bisher weitgehend unzugänglich war.
Das lange Zeit abgeschottete Land Bhutan will sich der Welt öffnen, ohne dem Materialismus zu erliegen. Es will sich modernisieren, ohne seine Seele zu verkaufen. Maßstab für die Entwicklung ist Gross National Happiness, das Bruttonationalglück.

 

Friedensfilmpreis 2011 für „Morgen wird alles besser“ der polnischen Regisseurin Dorota Kedzierzawska
Sie erzählt ihren Film nach einer wahren Begebenheit. In einem Interview mit dem Online-Portal „Junge Journalisten“ sagt sie: „Diese Geschichte ist eine Geschichte von zwei Brüdern, die Straßenkinder in Russland waren. Ich habe dazu eine Radiosendung in Polen gehört, wo Leute eingeladen wurden anzurufen und sich zu der Geschichte zu äußern. Leider ist es geschehen, dass die Hälfte der Anrufer für die Abschiebung der Jungen waren, was mich sehr empört hat. Von dem Moment an habe ich mich entschlossen, über diese
Geschichte einen Film zu machen.“

Die Jury-Begründung:
Drei Könige der Hoffnung
Drei russische Straßenkinder machen sich auf den Weg: Sie verlassen die Bahnhofsbänke unter denen sie schlafen – hungrig, ungewaschen und immer umdrängt von den alltäglichen, beißenden Bedrohungen. Aber sie halten einander fest. Zwei Brüder und der Ältere, irgendwo in einer anderen Welt leuchtet die Hoffnung, die auf sie wartet. Und sie werden zurückkehren: Als Könige. Mit eindringlichen und poetischen Bildern erzählt die polnische Regisseurin Dorota Kedzierzawska dieses so bittere Märchen unserer heutigen Realität. Mit den Augen der Kinder entlarvt sie die harte Welt der Erwachsenen und der von ihnen gezogenen Grenzen. Und Pedya, der Sechsjährige, durchleuchtet die Welt – direkt ins Herz.


Wir weigern uns Feinde zu sein
Den Nahost-Konflikt verstehen lernen
https://www.youtube.com/watch?v=jqWVU59u1s8

 

 

 

Die DVD des Films PART TIME KINGS … UND AM SONNTAG BIN ICH KÖNIG von Elke von Linde.
Schauen Sie sich den Trailer an: www.part-time-kings.com
"Ihr sagt oft, dass wir eure Zukunft sind, aber wenn ihr die Erde weiter so behandelt, wie ihr es tut, werden wir keine Zukunft mehr haben."
Es ist an der Zeit die Welt durch die Augen unserer Kinder zu sehen!
"Der Film "PART TIME KINGS" gibt Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Welt eine Stimme, um über ihre Träume und Visionen für eine lebenswerte Zukunft zu sprechen. Diese jungen Menschen zeigen uns, was alles möglich ist, wenn wir unseren Träumen folgen, an uns glauben, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam vorwärts gehen."
Die Ethnologin und Filmemacherin Elke von Linde hat zwei Jahre lang auf der ganzen Welt Jugendliche befragt. Der berührendste Dokumentarfilm, den wir seit langem gesehen haben. Voller Mut und Zuversicht. Die Visionen von Jugendlichen sind ansteckend und lassen uns das Leben lieben.


Für alle die gerne Schokolade essen, ist dieser Film ein muss:
Miki Mistrati hat einen unglaublichen Film gedreht:
https://www.youtube.com/watch?v=htxXZ6HG7q4

 

"Am Anfang war das Licht" P.A. Straubinger erzählt vom Phänomen "Lichtnahrung" und vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, die weder essen noch trinken müssen.
Ein Allegro Film - vom erfolgreichen Produzenten von "Let's make money" und "We feed the world".
Infos auf www.amanfangwardaslicht.at
und auf www.licht-derfilm.de



Kennen Sie schon den Bodhisattva in der U-Bahn?
http://www.youtube.com/watch?v=jedd2FiZTqM



Auf den Spuren der Intuition
In der ästhetisch ansprechenden und klugen 13-teiligen Sendereihe "Auf den Spuren der Intuition" gehen zahlreiche namhafte Persönlichkeiten den Geheimnissen der Intuition auf die Spur.
Experten aus den Bereichen Spiritualität, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst, Medizin und Sport kommen dabei zu Wort, wie z.B. Hans Peter Dürr, Gerald Hüther, Willigis Jäger, Regina Obermayr-Breitfuß, Joachim Bauer, Tenzin Palmo, Konstantin Wecker, Tanja Singer, Alev Kowalzik, Anette Kaiser, Anselm Grün, Rupert Sheldrake, Paul J. Kohtes etc.
Wesentliche Grundlage für dieses Projekt waren die Forschungsarbeiten, die in dem Buch "INTUITION- Theorie und praktische Anwendungen" beschrieben sind.

Auch als DVD

 

TIPP: FLÜCHTLINGE

SOS Europa: Erst Menschen, dann Grenzen schützen!
23.000 Menschen - Männer, Frauen und Kinder – die aus ihrer Heimat fliehen mussten vor Krieg, Verfolgung und Armut . Sie hofften, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Doch stattdessen kenterten sie mit völlig überfüllten Booten auf dem Meer und ertranken. Oder sie erstickten zusammengepfercht in LKW-Containern.

Unzählige werden gewaltsam zurückgedrängt. Einer von ihnen ist Rahim aus Afghanistan. Der 16-Jährige versuchte im April 2014 von der Türkei nach Bulgarien zu fliehen: „Drei Polizeibeamte haben mich und meinen 13-jährigen Freund Ahmed erwischt. (…) Die drei Polizisten begannen, uns zu schlagen. Sie haben nach uns getreten und hatten diese schwarzen Stöcke, hart wie Eisen. Damit haben sie uns auf die Knie und auch die Hände geschlagen. (…) Einer von ihnen hat uns auf die türkische Seite zurückgeworfen wie einen alten Lumpen.“

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben eine immer unbezwingbarere Festung geschaffen, um sich gegen die unerwünschten Flüchtlinge abzuschotten. Zäune, patrouillierende Schiffe und Sicherheitskräfte versperren den Weg in die EU.

Wie viel wichtiger den EU-Politikern der Schutz der Grenzen als der Menschen ist, zeigen die nackten Zahlen. Zwischen 2007 und 2013 gab die EU-Kommission 1,8 Milliarden Euro für die Kontrolle und Sicherung der EU-Außengrenzen aus. Nur 700 Millionen Euro flossen in den Aufbau von Asylverfahren und die Verbesserung von Aufnahmebedingungen- und Integrationsprozesse. Daher sind Flüchtlinge gezwungen, immer gefährlichere Routen zu nehmen, viel zu oft mit tödlichen Folgen.

Doch es gibt eine Chance, das zu ändern! Helfen Sie uns, beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition an Bundeskanzlerin Merkel und die anderen EU-Regierungschefs. Fordern Sie einen besseren Schutz für Flüchtlinge! Jetzt mitmachen: http://www.amnesty.de/sos-europa

Unterstützen Sie auch Pro Asyl:
www.flucht-ist-kein-verbrechen.de/
Schutzsuchende, denen es gelingt, die Außengrenze Europas  zu überwinden, werden in Ländern wie Griechenland, Ungarn oder Malta regelmäßig eingesperrt – häufig für Monate. Ganz gleich, ob Männer, Frauen, Familien oder Kinder – wer freikommt, landet über kurz oder lang auf der Straße.

Wer kann, flieht weiter in andere Staaten Europas.  Doch auch dort ist keine Hilfe zu erwarten. Die Menschen werden aufgegriffen und inhaftiert. Auf ein faires Asylverfahren warten die Betroffenen vergeblich. Dann schiebt man sie gemäß der europäischen Dublin-II-Zuständigkeitsverordnung wieder in das Land ihrer Einreise in die EU ab. Nach schweren Strapazen und einer Kette von Abschiebungen finden sich viele Flüchtlinge in einer völlig hoffnungslosen Situation wieder, in der ihnen keinerlei Rechte auf Schutz gewährt werden.


Der Menschenrechtspreis der Stiftung PRO ASYL 2010 wurde am
4. September 2010 an den Autor und Menschenrechtsaktivisten
Gabriele del Grande
verliehen.
wege-der-mystik.de/soziale verantwortung jetzt

Mit Interesse habe ich folgende Bücher zum Thema Flüchtlinge und Mittelmeer von Gabriele del Grande gelesen:

Mamadous Fahrt in den Tod
Die Tragödie der irregulären Migranten im Mittelmeer

Gabriele del Grandes Buch ist ein Epitaph für die Opfer. Es ist aber gleichzeitig ein Appell an uns alle, endlich hinzusehen und die Tragödie der irregulären Migranten im Mittelmeer nicht weiter zu dulden. Denn die zahllosen Opfer und ihre Geschichte zu vergessen und sich mit dieser brutalen „Normalität“ abzufinden, hieße, sie erneut sterben zu lassen. Das Buch hat in Italien bereits innerhalb kürzester Zeit für großes Aufsehen gesorgt.
216 S., kart., 14,90 EUR
ISBN 978-3-86059-510-7

Gabriele del Grande:
Das Meer zwischen uns
Flucht und Migration in Zeiten der Abschottung

Drei Jahre Recherchen, eine atemberaubende Reise zwischen Erinnerungen und Aktualität, von der ersten bis zu letzten Seite spannungsgeladen. Eine Sammlung von Zeugenaussagen und Geschichten, die Geschichte schreiben. Unsere Geschichte.
Auf seiner Reise begegnet Gabriele del Grande bewegenden menschlichen Schicksalen: Mütter, Väter, Ehemänner und -frauen, Geschwister und Freunde, die geliebte Menschen bei der Flucht übers Mittelmeer verloren haben; Menschen, die seit Jahren in Abschiebungshaftzentren und Gefängnissen ohne Kontakt zu ihren Familien eingesperrt sind; und Behörden, die sich keinerlei Schuld am Schicksal dieser Menschen bewusst sind. Del Grande geht bis an seine Grenzen, er deckt Missstände bei Behörden und in den nationalen Gesetzgebungen auf, prangert sie öffentlich an; er versucht, den Inhaftierten und Verfolgten zu helfen, verleiht ihnen eine Stimme.
209 S., kart., 16,90 EUR
ISBN 978-3-86059-525-1

Navid Kermani
EINBRUCH DER WIRKLICHKEIT

Auf dem Flüchtlingstreck durch Europa
(Mit dem Magnus-Photographen Moises Saman)
Verlag C.H.Beck/ 10,-EUR.

Navid Kermani (deutscher Friedensbuchpreis) war im Herbst auf der "Balkanroute" der Flüchtlinge unterwegs, hat mit ihnen gesprochen, und sich angeschaut was da abgelaufen ist und immer noch abläuft. Sehr genau beschreibt er die Wirklichkeit in seiner eigenen poetisch-authentischen Art, berührend mit Mit-gefühl. Er zeigt immer wieder Parallelen zur politischen Situation in Europa und in Deutschland. Er schreibt zum Schluss von den vielen "vor allem jungen Leuten, die sich freiwillig gemeldet haben zu helfen aus so vielen unterschiedlichen Kulturen, Kompetenzen, Sprachen, als seien sie alle gemeinsam die Ver-körperung der europäischen Idee.
"Wenn, dann werden sie das Europa bewahren und neu beginnen, das unsere nicht mehr vom Krieg und Faschismus geprägte Generation zu verspielen droht."


Ein lesenswertes Buch von Miltiadis Oulios
Blackbox Abschiebung
Geschichten und Bilder von Leuten, die gerne geblieben wären
(edition suhrkamp) [Taschenbuch]
ISBN: 978-3518126448, 20,00 EUR

Indische Informatiker programmieren im Silicon Valley, Frauen aus Osteuropa arbeiten hier im Pflegesektor, Studenten verbringen Auslandssemester in aller Welt. Die Mobilität kennt auch eine Schattenseite: Menschen, die in den reichen Staaten des Westens ihr Glück suchen und denen permanent die Abschiebung droht. Doch was heißt Abschiebung? Was passiert in der »Blackbox« Abschiebegefängnis? Und welchen Sinn macht überhaupt Abschiebepolitik? Miltiadis Oulios entwickelt eine Theorie der Abschiebung und portraitiert Menschen, die abgeschoben wurden.
Fundiert recherchiert, ein engagiertes Buch, das die Betroffenen auch selbst sprechen lässt. Der Autor zeigt auf, dass Abschiebung trotz aller Hindernisse in der europäischen Politik nutzlos ist.

Wir weigern uns Feinde zu sein
http://www.tamera.org/fileadmin/PDF/0726_We_refuse_to_be_enemies_-_statement_-_de.pdf



Wir gehören einer privilegierten Schicht an und beurteilen die Welt und wie sie zu sein hat aus unserem beschränkten Blickwinkel. Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Reich und Arm sorgt dafür, dass Millionen Menschen weiterhin in extremer Armut leben und keinen Zugang zu Schulbildung und grundlegender Gesundheitsfürsorge haben.

Die Not und Verzweiflung in unserer Welt vermögen wir kaum zu fassen. Armut und Elend sind der Nährboden für Terror.
Mir bleibt ein Bild, das ich auf einem Video gesehen habe in Zusammenhang mit dem Attentat in Paris. Und ich bin der Frage nachgegangen, was sind das für Menschen, die kaltblütig andere Menschen wie nebenbei einfach abknallen.
Stellen wir uns folgendes vor:
Unsere Eltern sind aus Afrika eingewandert. Wir sind hier geboren in der Banlieu in einem Ghetto mit mind. 40% Arbeitslosen. Die meisten unserer Nachbarn und Freunde werden diskriminiert. Sie sehen keinen Sinn in ihrem Leben. Wir sind noch kleine Kinder als die Eltern beide sterben. Wir kommen in ein Heim. Wir gehen kaum zur Schule. Später schlagen wir uns so durch.
Wir machen Musik - rappen, ohne Erfolg. Wir drehen da und dort ein Ding. Es bleibt nicht aus, dass wir ins Gefängnis kommen. Da begegnen wir einem Menschen, für den das Leben Sinn macht gegen dieses Gesellschaftssystem zu kämpfen, in den heiligen Krieg zu ziehen. Zum ersten mal werden wir von jemandem gesehen. Er überzeugt uns mitzugehen, mitzumachen ...

Wenn wir an der Stelle dieser Menschen wären wie hätten wir gehandelt?
Heute sind wir eingeladen ein Projekt für Straßenkinder in Afrika zu unterstützen. Es sind die ehemaligen Studenten und heute Ärzte, aus http://einherz.at/gesundheit/, die in Kenia mit diesen Straßenkindern arbeiten. Das heilende Lächeln Afrikas: www.thehealingsmileofafrica.blogspot.co.at


TIPP: SPENDEN

Kleinere Projekte unterstützen mit wenig Verwaltungsaufwand. Es wird immer wieder erzählt von Menschen die in Krisengebieten tätig sind, wie unsinnig gerade oft von großen Organisationen das gespendete Geld verschwendet wird.
Wichtig ist vor Ort zuverlässige Einheimische zu haben, die sich auskennen mit Land und Sitten, um entsprechend kompetent zu helfen.

Medienberichten zufolge haben sich 40 Milliardäre in den USA bereit erklärt, jeweils die Hälfte ihres Vermögens zu spenden. Den Anstoß gaben die beiden - laut Forbes Liste - reichsten Männer der Vereinigten Staaten: Bill Gates und der Großinvestor Warren Buffet. Gemeinsam verfügen sie über ein Vermögen von 100 Milliarden Dollar.

Anders als in den USA, wo sich die Top-Verdiener gerne mit ihrem immensen Vermögen brüsten, horten die deutschen Milliardäre ihr Geld eher im Verborgenen. Ähnlich undurchsichtig ist auch ihr Spendenverhalten. Es fehle in Deutschland eine Kultur des Sich-öffentlich-engagierens, wird Volker Then, Stiftungsexperte und Leiter des CSI an der Universität Heidelberg zitiert. Einer Unter-suchung seines Lehrstuhls zufolge engagiere sich ein Drittel der 300 reichsten Deutschen in Form von Stiftungen für unterschied-liche Projekte. Um die Spendenbereitschaft der vermögenden Klientel zu steigern hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen jüngst einen Aufruf zu mehr Transparenz gestartet.

Spenden für Armenien:
Viele Kinder in Armenien wohnen in solchen Blech-Kontainern,



Lilit ist 12 Jahre alt. Sie wohnt hier mit ihren zwei Geschwistern und der Oma. Da es kaum Arbeit in Armenien gibt, ist ihr Vater nach Russland gegangen. Aber er hat sich seit dem nie wieder gemeldet. Die Mutter hat die Familie verlassen.


Lilit schläft mit ihrer Oma in einem Bett. Ihre zwei Brüder schlafen im anderen Bett.
Ein Erwachsener braucht in Armenien etwa 100,-- EUR im Monat zum Leben. Josefien Hendrix, Mitbegründerin der Stiftung Rafaél, erzählt, dass sie unter den armen Armeniern keine Familie kennen, die soviel verdient. Sie sagt, dass es schwierig ist dieser Familie zu helfen, weil sie eine andere Wohnung brauchen. Die Miete dafür wäre etwa 150,-- EUR. Die Kinder brauchen mehr Versorgung, die Oma ist überfordert.

Die armenischen Kontaktpersonen vor Ort versuchen jetzt den Vater zu finden (und dann Arbeit für ihn). Wenn das nicht gelingt, sollen die Kinder in Waisenhäuser (die grosse Angst der Grossmutter!) verteilt werden.

Inzwischen ist es so, dass Vater und Mutter nicht zurückkommen wollen.
Durch unsere Unterstützung ist das armenische Fernsehen auf die Situation aufmerksam geworden, dass Nachts die Ratten
in dem Kontainer aktiv sind und Kinder und Oma angreifen.
Alle drei Kinder sind jetzt gemeinsam in einem Waisenhaus und es scheint ihnen da ganz gut zu gehen.

Wichtig wäre für solche Kinder eine Patenschaft zu übernehmen.
Das ist sehr einfach. 20,-- EUR im Monat pro Kind .
Überweisen auf das Bankkonto
IBAN NL39 INGB 0680 3402 46 - BIC INGBNL 2A

Der Betrag geht ganz nach Armenien, wo vier armenische
Kontaktpersonen die Patenkinder monatlich besuchen und das Geld hinterlassen. Sie schauen wie es den Kindern und der
Familie geht und benachrichtigen die Stiftung. Die armenischen
MitarbeiterInnen sind sehr sozial engagiert und kümmern sich in ihrer Freizeit um die Familien. Wenn sich in einer Familie die Situation verbessert, wird das Geld an ein anderes Kind/Familie gegeben. Auf der Website gibt es mehr Information:
www. strafael.nl

 

TIPP: UMWELT

Prof. Niko Paech: Wachstum? Nein, danke! | SWR1 Leute
http://www.youtube.com/watch?v=1OtmI07aW2M

Cradle to Cradle - Nie mehr Müll - Leben ohne Abfall
http://www.youtube.com/watch?v=4YLNbhglD5M

kaffeekapseln-eine-katastrophe-fuer-die-umwelt/id_73476338/index

Von der Renaturierung bedrohter Landschaften
Wasser ist Leben - der Öko-Visionär und Agrar-Rebell Sepp Holzer
http://www.seppholzer.at/cms/index.php?id=5

Nachhaltige Ernährung für Kinder und Jugendliche, Fair Projects: www.powerbreak.de


Buchtipp: Wilfried Bommert,
Kein Brot für die Welt. Die Zukunft der Welternährung
,
Riemann-Verlag 2009, 19,95 €

 

Das Umweltinstitut in München schreibt 2012
Der Vorstoß der Länder Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien, die Atomkraft mit Subventionen auszubauen und den erneuerbaren Energien gleichzustellen, ist unerhört und darf nicht umgesetzt werden. Die deutsche Regierung hat die Risiken der Atomkraft nach der Fukushima-Katastrophe endlich anerkannt und in der Folge den Atomausstieg parteiübergreifend beschlossen.
Fordern Sie die Bundeskanzlerin und den Energiekommissar auf, sich dafür einzusetzen, dass die Atomkraft nicht als förderwürdige Energie in den EU-Fahrplan Energie 2050 aufgenommen wird!
http://www.umweltinstitut.org/eu_atomsubvention

 

In der Mittagszeit, wenn der Strombedarf am höchsten ist, verdienen die großen Stromkonzerne ihr Geld. Doch die Photovoltaik senkt die Strompreise zur Mittagszeit und vermiest den konventionellen Energieversorgern damit das Geschäft. Daher wurde die Photovoltaik im letzten Jahr auch mit einer Negativ-Kampagne schlecht gemacht: Sie sei teuer und ineffektiv, hieß es.

Fernsehjournalist Frank Farenski ärgerte sich, dass über Solarstrom und die Energiewende nur selten objektiv und ausgewogen berichtet wird. Daher produzierte er die exzellente Doku:
"Leben mit der Energiewende"

Ursula Sladek, Elektrizitätswerke Schönau:
http://www.youtube.com/watch?v=JL3X2EhNG1o&eurl=
http%3A%2F%2Fwww%2Ecampact%2Ede%2Fenb%2Fsn
1%2Fsigner&feature=player_embedded#t=242

 

Der Film über unsere Erde: http://www.youtube.com/homeprojectDE?gl=DE&hl=de

 

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Albert Einstein soll gesagt haben: "Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus."

In 48 Stunden könnte die Europäische Union sich für ein Verbot der giftigsten Pestizide einsetzen und somit den Weg für ein globales Verbot ebnen, das die Bienenvölker vor dem Aussterben retten könnte.
http://www.avaaz.org/de/hours_to_save_the_bees/?bIErKab&v=21439


Wasser ist elementar und unverkäuflich.

Heute kommt noch Avaaz zum Thema Wasser und bittet um Nachrichten an das Europaparlament:
http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_is_unverkauflichs/?bIErKab&v=21259 "Morgen stimmt der parlamentarische Ausschuss der EU für den Binnenmarkt
über einen entscheidenden Gesetzesentwurf ab: einen neuen Vorschlag
für eine Richtlinie über die Konzessionsvergabe. Dieser relativ unbekannte
Vorschlag zielt darauf ab, eine wirkliche Marktöffnung "in den Bereichen der
Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie der Postdienste" zu erreichen
und wird Stadtverwaltungen unter Druck setzen, diese Dienste in private Hände zu geben. In Ländern wie England und Frankreich hat dies bereits zu einer mangelhaften Infrastruktur und höheren Wasserpreisen geführt: In Frankreich ist das Wasser bis zu 30% teurer, wenn es von Wasserunternehmen angeboten wird." Wie unverantwortlich und kurzsichtig und mehr der Wirtschaft als dem Allgemeinwohl verpflichtet, können Politiker sein?

 

Von all den Aufrufen, die uns ständig erreichen, scheint mir dieser der Allerwichtigste: Wasser ist Menschenrecht
http://www.youtube.com/watch?v=1ehlbC_3HlE
Bitte lesen Sie die folgenden Zeilen, leiten Sie diese weiter und beteiligen Sie sich: Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte freigeben. Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es nicht anders gehen. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne kontrollieren, wenn's drauf ankommt.
Geheimoperation Wasser. Monitor hat darüber am 13.12.12 eine Sendung ausgestrahlt: www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5
Link zur Unterschriftenaktion: www.right2water.eu/de

 

Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes
(D, 2009)
Regie: BertramVerhaag
Länge: 91 Min.
Der Münchner Dokumentarfilmer Bertram Verhaag setzt sich mit dem Einfluss der Privatindustrie auf die Wissenschaft auseinander, demonstriert am Beispiel Genindustrie, mit welchen skrupellosen Machenschaften dort um den Markt gekämpft und der Bürger zum Versuchskaninchen missbraucht wird.

 

 

TIPP: GESCHENKE

Ein Liter Sonnenlicht am Tag getankt, leuchtet in der Nacht

Das Sonnenglas ist ein echtes High-Tech-Produkt aus Südafrika: Es wurde entwickelt als vollwertige Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung. Das Sonnenglas hat bisher über 25 Vollzeit-Arbeitsplätze für zuvor arbeitslose Männer und Frauen aus Alexandra und Soweto geschaffen; sie stellen es zum Großteil in Handarbeit her. Das garantiert beste Qualität und lange Lebensdauer! Das Sonnenglas hat sich mittlerweile in Südafrika zum richtigen Kultprodukt entwickelt. Es spart Energie, schont die Umwelt und macht Spaß. Nun kommt das Sonnenglas zu uns und schenkt uns südafrikanische Lebensfreude.
sonnenglas.net

 

 

»Durch alle Wesen reicht der eine Raum:
Weltinnenraum. Die Vögel fliegen still
durch uns hindurch. O, der ich wachsen will ..."
Rainer Maria Rilke

 

Jemand schreibt:
Manchmal - wenn während der einsamen Stunden am PC,
die Sehnsuchr auftaucht,
nach einem Verständnis der Welt,
nach Mitteilungen aus diesem besonderen Blickwinkel,
nach Erfahrungen,
die darüber berichten,
wie die Welt dann aussehen könnte ...
Dann surfe ich auf diese Homepage
und sei es auch nur,
um mich von dieser sonnenwarmen Hintergrundfarbe
aufhellen zu lassen.
Dafür herzlichen Dank!

 

Mit offenen Fragen leben
ich möchte dich inständig bitten,
so sehr ich kann.
All dem gegenüber,
was in deinem Herzen ungelöst ist,
geduldig zu sein und zu versuchen,
die Fragen an sich zu lieben,
wie verschlossene Räume,
wie Bücher, die in einer sehr
fremden Sprache geschrieben sind.

Suche jetzt nicht nach den Antworten,
die dir jetzt nicht gegeben werden können,
weil du noch nicht fähig wärst,
sie zu leben.

Und es geht darum alles zu leben.
Jetzt lebe die Fragen!
Vielleicht wirst du allmählich,
ohne es zu bemerken
eines fernen Tages
in die Antworten hineinwachsen.

Rainer Maria Rilke

 

Kommen und Gehen

Wenn jemand
nach meinem Wohnsitz fragt,
antworte ich:
"Am östlichen Rand der Milchstraße".

Gleich einer ziehenden Wolke,
durch nichts gebunden:
Ich lasse einfach los,
gebe mich
in die Launen des Windes.

Meister Ryokan

 


foto copyright: mymaze

 

Wer stark, gesund und jung bleiben und seine Lebenszeit verlängern will, der sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe täglich Hautpflege und Körperübung, halte den Kopf kalt, die Füße warm und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arzneien.
(Hippokrates 460-370 v. Chr., berühmtester Arzt des Altertums)

 

Körperarbeit zu viert: youtube.com/watch?v=BQJtV_YLuNE&list=UUeQEKFH31vvDInkTGSvCrA


Inmitten des Wirrwarrs gilt es, das Einfache zu fixieren.
Albert Einstein


http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/forschung-und-technik-erleuchtung-nicht-ausgeschlossen_aid_210506.html

 


Die Suchmaschine www.ixquick.com wurde mit dem ersten EUROPÄISCHEN DATENSCHUTZ GÜTESIEGEL ausgezeichnet. Die einzige Suchmaschine, die Ihre IP-Adresse nicht speichert.

 

Laut Ergebnis einer europaweiten Befragung des britischen
Henley Management College unter 180 Führungskräften werden
jährlich weltweit sechs Billionen Geschäftsmails verschickt und
von den Angestellten anschließend abgearbeitet. Schon bis zu
zwei Stunden täglich sind Manager mit ihren E-Mails beschäftigt.
Allerdings ist mindestens ein Drittel davon unwichtig.

Drei Empfehlungen, wie Sie mit (zu vielen) E-Mails umgehen
können: Niemals morgens lesen. Die US-Autorin Julie Morgenstern
hat darüber sogar ein Buch geschrieben: Never Check Email in the Morning.
Mehr bei http://bit.ly/fKgcu6

 

 

SCHMELZT DAS EIS IN EUREN HERZEN!
Aus dem empfehlenswerten Buch:
"Die Sicht der Menschen ist so eingeschränkt. Sie denken nicht darüber nach, dass jeder Baum, der im Amazonasbecken, im Kongo oder in Vietnam gefällt wird, es den Eskimos schwerer macht, ihre Iglus zu bauen. Die Temperatur steigt und das Eis wird zu weich. Natürlich: Das Amazonasbecken ist 17.000 km von Grönland entfernt. Aber gleichwohl: Das Abholzen der Wälder lässt das Eis weichen. Es gibt nur eine Welt. Und alles hängt voneinander ab."




Angaangaq - der Schamane aus Grönland
Er trägt den Ehrentitel »Angakkorsuaq« - Großer Schamane. Er ist Angehöriger der Kalaallit-Eskimos aus Westgrönland, Ältester und Heiler, der schon als Kind von Mutter und Großmutter auf seine Aufgabe vorbereitet wurde; international gefragter Repräsentant indigener Völker, u.a. Delegierter bei der UN und UNESCO.

In seiner Arbeit kombiniert er westliche wissenschaftliche Erkenntnisse und das traditionelle Wissen der Eskimos. Erstmals gibt er in diesem Buch die jahrtausendealte Weisheit seiner Kultur an ein breites, westliches Publikum weiter. Angaangaq hält weltweit Vorträge, leitet Seminare, Heilkreise sowie Weiterbildungen; ist häufig auch in Deutschland, Österreich und Schweiz zu Gast.


Nicht nur für alle Berliner/innen:

piloti storti
Theaterensemble Spastikerhilfe Berlin e.V.
Wir werden gesehen!

Performative Aktionen von behinderten und nicht behinderten Darstellern gegen soziale Ausgrenzung
Künstlerische Leitung: Christine Vogt

Die diesjährige Produktion von piloti storti steht ganz im Zeichen der Einbindung in das „Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ (EJ 2010) und der damit verbundenen Forderung von Menschen mit Behinderungen nach Teilhabe an der Gesellschaft.
13 Performer mit und ohne Behinderung und zwei Profi-Künstler verwickeln an Durchgangsorten und im Medizinhistorischen Museum der Charité Passanten und Zuschauer in performative Aktionen.
In seiner diesjährigen Produktion fragt das Theaterensemble danach, welche Präsenz Menschen mit Behinderungen im Bild einer Stadt heute eigentlich haben.
Wir erforschen eigene Geschichten von Ausgrenzung, Asymmetrien, von sichtbar verletzten Körpern und deren Möglichkeiten, sich selbstbewusst im öffentlichen Raum zu zeigen.

Unter dem Motto ‚Wir sind behindert und spielen damit!' entstehen Inter-Aktionen, die weder zu übersehen noch zu überhören sind.

"Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fang damit an!" J.W. v. Goethe

 

Kontemplation - Ein spiritueller Weg - Ein neues Buch
von Willigis Jäger, Franz Nikolaus Müller, Beatrice Grimm

Kontemplation ist ein Weg der Stille und der Heilung. Die großen spirituellen Meister des Abendlands sind diesen Weg gegangen: Loslassen, sich einlassen auf die Wirklichkeit des Göttlichen, Eintauchen in einen Raum der Stille, die neue Kraft gibt.
Willigis Jäger bringt diese Tradition im christlichen Bereich auf faszinierende Weise nah. Immer hat er Kontemplation auch im Zusammenhang der Tradition anderer Religionen gesehen. Dies ist nicht nur etwas für spirituelle Spezialisten. Die Botschaft des kontemplativen Lebens ist auch bedeutsam für die Zukunft der Menschheit. Praxisanleitungen von Beatrice Grimm zur Kontemplation machen dieses Buch zu einem wichtigen Arbeitsinstrument für alle, die sich heute auf den spirituellen Weg begeben und Kontemplation üben möchten.

Erschienen zum Sommerfestival am Benediktushof
im Kreuz-Verlag ISBN 978-3-7831-8012-1



Schenken heißt,
einem anderen das zu geben,
was man selber behalten möchte.

Selma Lagerlöf


Aufhebung des Verbots von Stolpersteinen in München!

Oriah Mountain Dreamer:
Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz - meinem oder deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen. Ich will wissen, ob du mit der Freude - meiner oder deiner - dasein kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst. Ich will wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern - meinem oder deinem - leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: Ja!.

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wieviel Geld du hast. Ich will wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist. Ich will wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast. Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.

 

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

 

Eine besondere Künstlerin aus der Ukraine:
http://www.youtube.com/watch?v=vOhf3OvRXKg

Vor der Deutschen Bank in Mainz:
http://www.youtube.com/watch?v=gud-9Az9Fcw&feature=player_embedded

 

Hier ein kreativer Schweizer vor der Wahl im letzten Jahr:
http://www.youtube.com/watch?v=p69r22buIrM

 

Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist!
Tue das Große da, wo es noch klein ist!
Alles Schwere auf Erden, beginnt stets als Leichtes.
Alles Große auf Erden, beginnt stets als Kleines.

Laotse

 

Lass unser Tun so sein wie die Schönheit, die wir lieben. Auf hunderterlei Arten können wir niederknien und den Boden küssen.
Rumi

 

Haben Sie schon mal von der Polarforscherin Hannah Mc Keand gehört? www.hannahmckeand.com/home.php

 

 

Kennen Sie den Film PERSEPOLIS?
Bei den Filmfestspielen in Cannes erhielt der Film den Preis der Jury.

PERSEPOLIS
Band 1: »Eine Kindheit im Iran«
ISBN 3-907055-74-8
164 Seiten, s/w, Hardcover, 17 cm x 24 cm, 22 Euro / 39.80 sFr

"Persepolis" ist eines der aufsehenerregendsten Comicprojekte der letzten Zeit. Die 33-jährige Iranerin Marjane Satrapi emigrierte nach Frankreich und wurde dort immer wieder mit Vorurteilen über ihre Heimat konfrontiert. Sie entschloss sich, Geschichte und Gegenwart des Iran in Comicform zu erzählen. Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erfährt man im vorliegenden ersten deutschen Band, der den ersten und zweiten französischen umfasst, Erhellendes über die islamische Revolution von 1979 und den Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.

"Persepolis" ist bereits auf Französisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Holländisch erschienen.

 

PERSEPOLIS
Band 2: "Jugendjahre”
ISBN 3-907055-82-9 192 Seiten, schwarzweiss, Hardcover, 17 x 24 cm Euro 26.- / Sfr. 45.-

 

Ohne Integrität gegenüber sich selbst gibt es keine gesellschaftliche Integration! Sagt sich Marjane in Wien, wo sie von ihren Eltern am Ende des ersten Bandes hingeschickt wurde, um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen. Doch nach vier Jahren Zerrissenheit zwischen Heimweh und europäischer Jugendkultur kehrt sie nach Teheran zurück, nachdem sie die letzten drei Monate in Wien als Obdachlose verbracht hatte. Doch im Iran gilt sie nun als dekadent und wird mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert. So beschliesst sie, nachdem sie Kunst studiert hatte und verheiratet gewesen war, Mann und Land zu verlassen, und zieht 1994 wieder nach Europa. Sie ist nirgendwo mehr zuhause... Vor allem ist Marjane Satrapi, die nie Comiczeichnerin werden wollte, eine außergewöhnliche Comiczeichnerin. Die Souveränität, mit der sie die Sprache des Mediums spricht, sucht gerade auch unter den 'professionellen' Vertretern des Fachs ihresgleichen - und das, obwohl sie keine stilistisch prägnante oder anderweitig herausragende Grafikerin ist." Jens Balzer, Berliner Zeitung: "Marjane Satrapi ist die erste orientalische Comic-Zeichnerin überhaupt, die internationale Erfolge verzeichnen kann." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermassen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe."
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung .